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Lärm

Wir sind ständig von Lärm umgeben:

  • am Arbeitsplatz oder
  • in der Freizeit.

Hörschädigungen durch Lärm sind tückisch. Denn nur selten werden Höreinbußen durch Einwirkungen von Lärm direkt wahrgenommen. In der Regel schädigt Lärm das Gehör langsam und unbemerkt, aber stetig. Vor allem jedoch dauerhaft und irreversibel. Lediglich mit technischen Hilfsmitteln (z. B.: Hörgeräte) lassen sich die Auswirkungen lindern. Schwerhörigkeit oder Taubheit führen oft zur Isolation bis hin zum Selbstmord!

Wenn der Lärm, dem Sie ausgesetzt sind, nicht eindeutig über der Schmerzgrenze (130 dB(A)) liegt (Ohrgeräusche wie Pfeifen, Rauschen usw. weisen auf eine sichere Schädigung hin), kann niemand genau vorhersagen, wann eine Gehörschädigung eintritt. Je nach Dauer und Frequenz des Lärms kann das Gehör o. g. Schallpegel durchaus einmal verkraften oder auch schon bei niedrigeren Werten Schaden nehmen.

Tatsache ist jedoch: Immer wenn Sie lautem, lang anhaltendem oder auch „nur“ störendem Schall ausgesetzt sind, haben Sie eindeutig zu viel.

Die maximalen wöchentlichen Schall-Einwirkzeiten:

85 db (A)

40 Stunden

90

12 Stunden

95

3 Stunden

100

1 Stunde

105

18 Minuten

110

7 Minuten

115

2 Minuten

120

45 Sekunden

Dies trägt auch die Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen (Lärm- und Vibrationsschutz-Arbeitsschutzverordnung – LärmVibrationsArbSchV) vom 06.03.2007. Dort wird der untere Auslösewert, bei dem Gehörschutz bereitgestellt werden muss, auf 80 dB(A) festgelegt. Ab 85 dB(A) besteht Gehörschutz-Tragepflicht und es sind weitere Vorkehrungen zum Schutz des Beschäftigten zu treffen.

Lärm greift nicht nur das Ohr, sondern den ganzen Körper an, und das bereits von 65 bis 75 dB (A).

  • hohes Risiko, einen Tinnitus (Ohrgeräusch) zu erleiden
  • Anstieg des Blutdrucks
  • erhöhter Energieverbrauch
  • Abfall des elektrischen Hautwiderstandes
  • Abnahme der Darmbewegung
  • Herabsetzung der Durchblutung
  • Arbeitsleistung/ Leistungsfähigkeit wird herabgesetzt, dadurch mehr Fehler, Unfälle und Krankheiten
  • Schlechtere Konzentration
  • Mangelhafte Regeneration in Erholungs-Phasen
  • Beeinflußt die Tiefschlaf-Phase
  • Kopfschmerzen,
  • Magen-Darm-Störungen,
  • Störungen des Stoffwechsels
  • Schlafstörungen und
  • Bluthochdruck

führen. 

Tückisch:

Eine Erhöhung des Schalldruckpegels um +10 dB wird subjektiv als Verdoppelung der vorhergehenden  Lautstärke wahrgenommen. Eine leise Unterhaltung mit 40 dB(A) ist somit nicht viermal so laut wie das normale Atmen mit 10 dB(A), sondern achtmal lauter.

Wir führen für Sie orientierende Messungen zu Lärm durch und sagen Ihnen, was Sie bei zu viel Lärm tun können. Schreiben Sie uns gleich eine kurze E-Mail info(at)arbeitssicherheit-jaeger.de.